Designsysteme, die mit dem Produkt mitwachsen

Viele Designsysteme werden erst dann sichtbar, wenn sie anfangen zu bremsen. Komponenten verhalten sich unterschiedlich, neue Features umgehen bestehende Patterns und zwischen Design und Entwicklung entstehen Reibungsverluste. Lean Design Systems schaffen eine gemeinsame Grundlage, die mit dem Produkt mitwachsen kann. Wir helfen Teams dabei, Interfaces konsistent weiterzuentwickeln, ohne unnötige Komplexität oder schwerfällige Prozesse aufzubauen.
Produktnah gebaut
Ein gutes Designsystem entsteht, wo Teams Komponenten mehrfach nutzen und Konsistenz über mehrere Features hinweg sichern müssen. Wir bauen Designsysteme deshalb nah an realer Produktentwicklung auf, idealerweise direkt mit dem Frontend verzahnt.
CMS und UI zusammendenken
Content-Modelle, Komponenten und Layout-Logik greifen ineinander, damit Redaktion und Produktentwicklung dieselbe Struktur nutzen.
Continuous Stewardship
Wir begleiten Designsysteme laufend, konsolidieren neue Patterns und halten Komponenten, Tokens und Dokumentation produktnah weiterentwickelbar.
AI-ready Workflows
Zur Beschleunigung unserer Arbeit setzen wir KI ein. Zum Beispiel beim Prüfen von Konsistenz, beim Strukturieren von Varianten, oder wenn's um gute Dokumentation geht.
Technisch integriert | Von Figma bis Frontend gedacht
Ein Lean Design System endet nicht in Figma. Es muss in der Codebasis funktionieren, im CMS abbildbar sein und von Produktteams im Alltag genutzt werden können.
Wir arbeiten mit modernen Frontend-Stacks wie Tailwind und shadcn, strukturieren Tokens für wiederverwendbare Themes und denken Komponentenlogik direkt im Repository weiter. Headless-CMS-Systeme werden dabei nicht nachträglich angebunden, sondern als Teil der Systemarchitektur betrachtet.
So entsteht ein durchgängiger Workflow: Designentscheidungen werden technisch nachvollziehbar, Komponenten bleiben wartbar und Content-Strukturen passen zur Oberfläche. Das reduziert Reibung zwischen Design, Entwicklung und Redaktion.
Klare Komponenten- und Token-Strukturen werden zunehmend zur Grundlage für produktive, AI-assisted Workflows in Design und Frontend. Fragen zu Ihrem bestehenden System? Wir schauen gerne gemeinsam darauf.

Judith Urban, Head of UX/UI bei Peerigon

2–6
Wochen
Aus der Praxis
Drei Beispiele dafür, wie Lean Design Systems in unterschiedlichen Reifegraden aussehen können.
Was wir nicht versprechen
Lean Design Systems entstehen nah an echter Produktentwicklung. Deshalb gibt es ein paar Dinge, die wir bewusst nicht verkaufen.
Keine 18-monatigen Mammutprogramme — Wer ein konzernweites Designsystem mit eigener Governance-Organisation sucht, ist bei großen Brand-Beratungen wahrscheinlich besser aufgehoben. Wir bauen für produktnahe Teams und Plattformen, die pragmatisch weiterentwickelt werden wollen.
Keine Markenstrategie-Projekte — Wir entwickeln Systeme rund um bestehende Produkte und Marken. Corporate Branding oder komplette Markenentwicklung gehören nicht zu unserem Fokus.
Keine großen Übergaben — Designsysteme funktionieren besser, wenn Design und Frontend gemeinsam weiterentwickeln, statt monatelang Übergaben vorzubereiten.
Keine Figma-only-Systeme — Ein Designsystem funktioniert nicht dauerhaft als reine Figma-Bibliothek. Komponenten müssen sich auch in Frontend, CMS und Delivery wiederfinden.
Häufige Fragen
Design Systems wirken oft größer und komplexer, als sie sein müssen. Deshalb klären wir hier einige Fragen, die in frühen Gesprächen typischerweise auftauchen.

Gemeinsam draufschauen
Ob bestehendes Designsystem, neue Komponentenstruktur oder Fragen zu Tokens, CMS und Frontend: Judith Urban und das Peerigon Produktdesign-Team unterstützen gerne dabei, den aktuellen Stand Eures Systems einzuordnen und sinnvolle nächste Schritte abzuleiten.






